Viele Ideen für die Naherholung
Mehr als 80 Teilnehmer drängten sich zur Ideenwerkstatt für das geplante Naherholungsgebiet Süd in den Sitzungssaal des Königsbrunner Rathauses. In sechs Arbeitsgruppen - „Natur und Landschaft“, „Freizeit und Erholung“, „Verkehr“, „Landwirtschaft“ sowie „Sport und Reiten“ - erarbeiteten sie Vorschläge, wie die Freizeitnutzung in dem Gebiet südlich der Stadt künftig organisiert werden sollte.
Mit der Naherholung, Kiesabbau und Trinkwasserschutzgebiet ist diese Region bereits vielfältig behaftet, erläuterte Bürgermeister Ludwig Fröhlich. Weil das geplante Freizeitgebiet auch Teile der Flur von Oberottmarshausen mit einbezieht, kamen aus Oberottmarshausen Bürgermeister Gerhard Mößner und einige Gemeinderäte zur Ideenwerkstatt. „Den erholungssuchenden Bürger interessiert die Ortstafel nicht“, sagte Mößner, „die Vernunft muss über das Ortsschild hinaus gehen.“
Wie vielfältig die Wünsche waren, zeigte sich später in der Präsentation der Ergebnisse. Neben den Wanderwegen und BMX-Strecke, die schon definiert waren, schlug die AG „Verkehr“ durchgängige Radwege vor. Eine Galopp-Strecke, auf denen man ungefährdet für Reiter und Wanderer die Zügel locker lassen könnte, wünschten sich die Pferdebesitzer – und von der AG „Sport“ kam der Vorschlag, dort auch eine Schneeloipe zu ziehen.
Fünf verschiedene Wege nebeneinander könne nicht das Ergebnis der Ideenwerkstatt sein, mahnte daraufhin Sportreferent Norbert Krix (CSU). Die vielen Anregungen dienen jetzt erst mal den beiden beteiligten Kommunen zur Information und für ihre Planungen. Sie können auch in die Überarbeitung von Flächennutzungsplänen einfließen.
Quelle Schwabmünchner Allgemeine






